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Pflanzen auf den Kanarischen Inseln
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Flora

Bereits seit Jahrhunderten interessieren sich Spezialisten aus der ganzen Welt für die Flora der Kanarischen Inseln. Es handelt sich um eine auf der Welt einzigartige Flora, wenn man davon ausgeht, dass sie während der Eiszeit in anderen Ursprungsländern bereits ausgestorben ist. Gran Canaria teilt zwar an die fünfhundert Spezies mit weiteren Kanarischen Inseln, verfügt jedoch über mehr als einhundert Sorten, die nur auf dieser Insel gesehen werden können. Aus diesem Grund gilt Gran Canaria mittlerweile als Referenz für die Studie der Flora des Planeten. All dies führt zur bestätigenden Aussage, Gran Canaria sei für die Studie der Flora das, was die Galapagosinseln für die Studie der Fauna sind.

Der Besuch des Botanischen Gartens “Viera y Clavijo (Las Palmas de Gran Canaria); ist für Interessenten, die sich etwas näher mit dieser einzigartigen Welt der Flora beschäftigen möchten, unerlässlich. Ebenso kann man die verschiedenen Arten der Kanarienkiefer, ausgedehnte Palmenhaine und einen der letzten noch existierenden Lorbeerwälder („laurisilva“) der Welt in Los Tiles de Moya kennen lernen.

Endemizität
Atractylis arbuscula

 Wissenschaftlicher Name: „Atractylis arbuscula”                 

 Familie: „Compositae”    

 Gattung: „Atractylis”

 Endemisch von: Basaltfelsen auf Gran Canaria

 Weitere Verbreitungsgegenden: Lanzarote

 Beschreibung: Pflanzliche Spezies, die im nationalen Katalog bedrohter Spezies zu den vom Aussterben bedrohten Arten gehört und einen Plan zur Wiederaufforstung benötigt. Es handelt sich um eine eigene endemische Art der Inseln Lanzarote und Gran Canaria. Auf Lanzarote wurden drei Populationen und auf Gran Canaria eine gefunden. Die Anzahl der einzelnen Pflanzen schwankt zwischen 11 und 500 Exemplaren. Auf der Insel Lanzarote findet man sie an sanft abfallenden Berghängen mit steinigen Schluchten am Fuße der Felsen von Famara. Auf Gran Canaria wachsen die Pflanzen an sehr steilen Basaltfelswänden und teilen ihren Lebensraum mit Kleinstrauch-Halbwüsten. Der instabile Boden, auf dem sie sich verbreiten, sowie die Zugänglichkeit und die geringe Anzahl der Pflanzen  machen die wichtigsten Gefahren für die Spezies aus.

 Bärtchen von La Aldea

Wissenschaftlicher Name: „Cheirolophus falcisectus”          

 Allgemeiner Name: Bärtchen von La Aldea

 Familie: „Asteraceae”     

 Gattung: „Cheirolophus”

 Endemisch von: Integrales Naturreservat Güi-Güí, Gran Canaria

 Weitere Verbreitungsgegenden: Im Botanischen Garten Viera y Clavijo

 Beschreibung: Pflanzliche Spezies, die im nationalen Katalog bedrohter Spezies zu den vom Aussterben bedrohten Arten gehört und einen Plan zur Wiederaufforstung benötigt. Es handelt sich um einen Substrauch von bis zu anderthalb Metern Höhe. Die endemische Art tritt ausschließlich auf Gran Canaria im Südwesten der Insel auf, konkret am Massiv Cedro-Hogarzales. Hier befindet sich die einzige bisher bekannte Population mit etwa hundert Exemplaren, die an schattigen Felshängen ca. 600 Meter über dem Meeresspiegel gedeihen. Das Massiv Cedro-Hogarzales befindet sich im Inneren des integralen Naturreservats Güi-Güí (die Einwohner kennen die Gegend unter dem Namen Guguy), zwischen La Aldea de San Nicolás und Veneguera, in einem größerem Naturschutzgebiet wie dem Landpark Nublo. Die Pflanze hat auf Grund ihrer purpurfarbenen und wohlriechenden Blüten einen dekorativen Wert. Die Blumen blühen im Juni und Juli, und die Früchte kommen von August bis September. Die Pflanze pflanzt sich durch Samen fort. Im Botanischen Garten Viera y Clavijo wird die Spezies normal kultiviert, und ihre Samen werden dort besonders von den Distelfinken („Carduelis carduelis”) geschätzt. Eine Kultivierung außerhalb ihres natürlichen Lebensraumes erfordert besondere Vorsichtsmaßnahmen, da sie die Tendenz aufweist, mit ähnlichen Spezies zu hybridisieren.

 Behaarte Ginsterart

Wissenschaftlicher Name: „Teline nervosa”                       

 Allgemeiner Name: Behaarte Ginsterart

 Familie: „Fabaceae”       

 Gattung: „Teline”

 Endemisch von: Geschützte Landschaft Pino Santo, Gran Canaria

 Weitere Vorkommen: Im Botanischen Garten Viera y Clavijo

 Beschreibung: Pflanzliche Spezies, die im nationalen Katalog bedrohter Spezies zu den vom Aussterben bedrohten Arten gehört und einen Plan zur Wiederaufforstung benötigt. Es handelt sich um einen endemischen Strauch von Gran Canaria, der bis zu zwei Metern groß wird. Er weist kleeblattartige Blätter und gelbe Blüten auf, die in Büscheln zusammengefasst sind. Man findet die Pflanze innerhalb des geschützten Gebietes Pino Santo entlang der felsigen und trockenen Wände von San José del Álamo, Riscos de Jiménez und Altos Labay, auf einer Höhe von 550 bis 700 Metern. Ihr Lebensraum wird stark von der felsigen Landschaft geprägt, und sie richtet sich weitgehend nach Norden bzw. Nordwesten aus. Die Spezies gedeiht in einer Höhe, in der thermophiler Wald mit dem immergrünen Feuchtwald in Kontakt tritt. In nächster Nähe beobachtet man strauchähnliche Leguminosen. Die Pflanze blüht zwischen Februar und April mit auffälligen gelben Blüten. Einst wurde sie zu Beginn der 70er Jahre des 20. Jahrhunderts in der Schlucht von Teror entdeckt. Sie pflanzt sich mithilfe von Samen fort, die sie ausreichend produziert. Neben ihrer Beschreibung berichtet David Bramwell in seinem Taschenführer „Flora der Kanarischen Inseln", dass ihre Blätter harntreibende und beruhigende Eigenschaften aufweisen können. Kultiviert wird die Pflanze sowohl im Botanischen Garten Viera y Clavijo, als auch im Akklimatisierungsgarten La Orotava. Zudem ist die künstliche Population im Garten Gran Canarias größer, als die existierenden Exemplare in den Ursprungsorten.

Drachenbaum von Gran Canaria

Wissenschaftlicher Name:  „Dracaena tamaranae”              

 Allgemeiner Name: Drachenbaum von Gran Canaria

 Familie: „Agavaceae”     

 Gattung: Dracaena

 Endemisch von: An Felshängen und Steilhängen im Südwesten von Gran Canaria

 Beschreibung: Pflanzliche Spezies, die im nationalen Katalog bedrohter Spezies zu den vom Aussterben bedrohten Arten gehört und einen Plan zur Wiederaufforstung benötigt. Es handelt sich um eine Drachenbaumart, die schon lange vor der im November 1999 erfolgten Kennzeichnung als neue endemische Spezies auf Gran Canaria entdeckt worden ist. Sie weist entscheidende Unterschiede zu ihren nächsten Verwandten auf, der bekannte „Dracaena draco”, mit dem der Baum bisher verwechselt worden ist, auf Grund der Unzugänglichkeit der wenigen Exemplare, die auf der Insel vorkommen. Tatsache ist, dass man von der Existenz  wilder Drachenbäume auf Gran Canaria bereits seit Beginn der 70er Jahre des 20. Jahrhunderts wusste. Die Pflanze wurde von Kunkel an den Felshängen und Steilhängen im Südwesten von Gran Canaria entdeckt, aber erst 1999 konnte bestätigt werden, dass es sich um eine andere Spezies handelt.

Farnart „Christella dentata”

 Wissenschaftlicher Name: „Christella dentata”                   

 Allgemeiner Name: Farnart

 Familie: „Thelipteridaceae”                                               

 Gattung: „Christella”

 Endemisch von: Kanarische Inseln

 Weitere Verbreitungsgegenden: Australien, Europa, Hawaii                      

 Beschreibung: Pflanzliche Spezies, die im nationalen Katalog bedrohter Spezies zu den vom Aussterben bedrohten Arten gehört und einen Plan zur Wiederaufforstung benötigt. Über die Spezies, eine Farnart, gibt es kaum Information in den befragten kanarischen Datenbanken. Dennoch kann man sagen, dass es sich nicht um eine endemische Art handelt, die ausschließlich auf den Kanarischen Inseln vorkommt. Auch in Australien und anderen Gebieten Europas ist sie bekannt.

Farnart „Diplazium caudatum”

 Wissenschaftlicher Name: „Diplazium caudatum”               

 Allgemeiner Name: Farnart

 Familie: „Athyriaceae”    

 Gattung: „Diplazium”

 Endemisch von: Lorbeerwälder auf Gran Canaria   

 Weitere Verbreitungsgegenden: Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro

 Beschreibung: Pflanzliche Spezies, die auf die Veränderungen ihrer Umwelt sensibel reagiert, wie es der nationale Katalog bedrohter Spezies beschreibt. Es handelt sich um den ersten Farn, der laut spanischer Gesetzgebung geschützt werden sollte. Die Blätter sind bis zu einem Meter lang, 2-3 Mal fiederteilig, zugeschnitten, mit einem langen auslaufenden Schweif. Die Pflanze gedeiht unter Sturzbächen an schattigen Stellen, häufig auch in Grotten, und bildet neben „Trichomanes speciosum” Lebensgemeinschaften. Ebenso wie die andere erwähnte Spezies, tritt sie in tropischen Regionen häufiger auf. Sie wächst auf den Kanarischen Inseln in Lorbeerwäldern. In Europa tritt sie lediglich im Gebirge des Nationalparks Los Alcornocales (Cádiz) auf. Lorbeerwälder kommen auf sämtlichen Kanarischen Inseln vor, ausgenommen auf Lanzarote und Fuerteventura. Theoretisch gesehen kann man diese Farnart demnach auf Teneriffa, Gran Canaria, La Palma, La Gomera und El Hierro antreffen.

Felsen-Bencomia

Wissenschaftlicher Name: „Bencomia brachystachya”          

 Allgemeiner Name: Felsen-Bencomia

 Familie: „Rosaceae”       

 Gattung: Bencomia

 Endemisch von: Die felsigen Berghänge des natürlichen Felsmonuments Riscos de Tirajana

 Weitere Verbreitungsgegenden: Im Botanischen Garten Viera y Clavijo

 Beschreibung: Pflanzliche Spezies, die im nationalen Katalog bedrohter Spezies zu den vom Aussterben bedrohten Arten gehört und einen Plan zur Wiederaufforstung benötigt. Es handelt sich um einen 1,50 Meter hohen immergrünen Strauch mit großen erhöhten Rosetten aus Korbblütlern und herabhängenden Blütenständen sowie kleinen rötlichen Blumen, die von März bis Mai blühen. Von Mai bis Juli trägt die Pflanze gelbe Früchte. Es handelt sich um eine endemische Art, die ausschließlich auf Gran Canaria auftritt und sehr selten ist. Die Population ist sehr begrenzt, und man geht davon aus, dass sie keine hundert Pflanzen umfasst. Wissenschaftler sind an der Spezies bezüglich ihres entwicklungsgeschichtlichen und biogeografischen Aspektes interessiert. Die Pflanze wächst in Hochgebirgslagen, konkret an den Felsen und felsigen Berghängen in der Gegend von Tirajana, Los Lajiales und im Westen von La Culata de Tejeda, in 1.300 bis 1.700 Metern Höhe. Dabei handelt es sich um das Einzugsgebiet des natürlichen Felsmonuments Riscos de Tirajana. Der Vorteil dieser Spezies ist, dass sie sich sehr einfach mithilfe von Samen oder Ablegern verbreiten kann. Gleichzeitig ist sie überaus dekorativ, sodass sie für die Gartengestaltung interessant ist. Im Botanischen Garten Viera y Clavijo wird sie kultiviert.

Gelber Salbei

 Wissenschaftlicher Name: „Sideritis discolor”                     

 Allgemeiner Name: Gelber Salbei

 Familie: „Lamiaceae”                                                      

 Gattung: „Sideritis”

 Endemisch von: Landpark Doramas, Gran Canaria

 Weitere Vorkommen: Pflanzengarten Los Tiles und im Botanischen Garten Viera y Clavijo

 Beschreibung: Pflanzliche Spezies, die im nationalen Katalog bedrohter Spezies zu den vom Aussterben bedrohten Arten gehört und einen Plan zur Wiederaufforstung benötigt. Es handelt sich um einen großen Strauch von bis zu anderthalb Metern Größe, holzartig und mit weißen und gelblichen Blüten. Die Pflanze ist endemisch auf der Insel Gran Canaria, und die einzigen bekannten Populationen befinden sich in 600 bis 700 Metern Höhe in den Gebieten der Schluchten  Barranco Oscuro, Barranco de la Virgen und Barranco de Los Tiles, innerhalb des Einzugsgebietes des Landparks Doramas. Die Pflanze gedeiht in waldigen immergrünen Feuchtwäldern, vor allem in Nischen schattiger und feuchter Felswände. Die Spezies ist eng mit den mikroklimatischen Bedingungen verbunden, welche zum einen von der bewaldeten Kuppel und zum anderen von der Wirkung der Nebelschauern erzeugt werden, die die Mittellagen der Insel beherrschen. Die Pflanze blüht von April bis Juli und ihre Früchte treten von Mai bis August auf. Ihre größte Bedrohung stellt der Mensch dar, da es sich um eine sehr geschätzte medizinische Pflanze handelt. Sie wirkt erkältungslindernd und kreislaufstimulierend. Jedoch ist der Mensch nicht allein eine Gefahr; auch der Rückgang des immergrünen Feuchtwaldes und der abfallende Grundwasserspiegel haben negative Auswirkungen auf die Existenz angemessener Lebensräume, die das Weiterleben dieser Spezies garantieren. Seit 1981 gedeihen Populationen dieser Pflanzenart im Pflanzengarten Los Tiles de Moya sowie im Kanarischen Garten.

 Wissenschaftlicher Name: „Teline rosmarinifolia ssp.”         

 Allgemeiner Name: Gildana bzw. Tirdana

 Familie: „Fabaceae”       

 Gattung: „Teline”

 Endemisch von: Faneque-Felsen, Gran Canaria

 Beschreibung: Pflanzliche Subspezies, die im nationalen Katalog bedrohter Spezies zu den vom Aussterben bedrohten Arten gehört und einen Plan zur Wiederaufforstung benötigt. Die auf Gran Canaria endemische Subspezies gedeiht an den Böschungen der Faneque-Felsen im Nordwesten der Insel sowie im Naturpark Tamadaba. Die Pflanze blüht von März bis Mai. Der Blütenstand setzt sich aus vier bis sieben Blüten mit einer hübschen gelben Farbe zusammen, die neben den silberfarbenen Blättern eine Augenweide bilden. Von April bis Juli trägt die Spezies ihre Blüten. Die Fortpflanzung erfolgt durch Samen.

Ginster

 Wissenschaftlicher Name: „Kunkeliella canariensis”            

 Allgemeiner Name: Ginster

 Familie: „Santalaceae”   

 Gattung: „Kunkeliella”

 Endemisch von: Guayadeque-Schlucht, Gran Canaria

 Beschreibung: Pflanzliche Spezies, die im nationalen Katalog bedrohter Spezies zu den vom Aussterben bedrohten Arten gehört und einen Plan zur Wiederaufforstung benötigt. Es handelt sich um einen Unterstrauch, der bis zu 80 Zentimeter groß werden kann. Er sieht aus wie ein Ginster von Gran Canaria und wächst an schlecht zugänglichen Basaltterrassen im Osten und der Mitte der Insel. Die einzige existierende Population befindet sich in der Schlucht von Guayadeque, in der Gegend des natürlichen Monumentes Barranco de Guayadeque, in 500 bis 700 Metern Höhe. Sie umfasst etwa 100 Exemplare. Es handelt sich um eine Spezies der halbxerophytischen Formationen, die im thermokanarischen Boden enthalten sind, und ein halbtrockenes Klima benötigen. Die Pflanze hat winzige Blätter und sehr kleine einzelne Blüten mit cremegrüner Färbung. Sie blühen im Winter von November bis März oder April. Die Früchte haben eine weißliche Farbe und stehen im März und April. Sie reproduziert sich ausschließlich durch Samen weiter, wobei sich die Verbreitung sehr schwierig gestaltet. Darin liegt auch die größte Gefahr. Die Spezies ist von großem wissenschaftlichem Interesse.

Haariges Sonnenröschen

 Wissenschaftlicher Name: „Helianthemum”                       

 Allgemeiner Name: Haariges Sonnenröschen

 Familie: „Cistaceae”       

 Gattung: „Helianthemum”

 Endemisch von: Gebirge Los Hornos bzw. Inagua, Gran Canaria

 Weitere Verbreitungsgegenden: Im Botanischen Garten Viera y Clavijo

 Beschreibung: Pflanzliche Spezies, die im nationalen Katalog bedrohter Spezies zu den vom Aussterben bedrohten Arten gehört und einen Plan zur Wiederaufforstung benötigt. Es handelt sich um einen holzartigen Strauch, der einen Meter hoch werden kann und laubabwerfende bzw. dauerbelaubte Blätter trägt, mit weißgelblichen Blüten. Die endemische Pflanzenart, die ausschließlich auf Gran Canaria vorkommt, verfügt lediglich über eine bekannte Population im Südwesten der Insel, im Gebirge Los Hornos bzw. Inagua, innerhalb des Landparks Nublo und des integralen Naturreservats Inagua. Die Pflanze wächst an schattigen und feuchten Wänden im Kiefernwald in 1.100 bis 1.400 Metern Höhe. Die Population befindet sich in einer ehemaligen Jagdzufluchtsstätte, die heute unter das Gesetz für natürliche Gebiete der Kanarischen Inseln im Landpark Nublo fällt. Auch kann die Pflanze außerhalb ihres natürlichen Lebensraums gehalten werden, nämlich im Botanischen Garten Viera y Clavijo. Die Blüten sind sehr ansehnlich und haben einen Durchmesser von zwei Zentimetern. Die Pflanze blüht von Mai bis Juli und trägt von Juni bis August Früchte. Sie pflanzt sich durch Samen fort, die ihre Früchte in großen Mengen bereithalten. Die größte Gefahr stellen Pflanzenfresser in Anbetracht der kritischen Größe ihrer Population dar.

Hahnenkamm von Moya 

Wissenschaftlicher Name: „Isoplexis chalcantha”               

 Allgemeiner Name: Hahnenkamm von Moya

 Familie: „Scrophulariaceae”                                              

 Gattung: „Isoplexis”

 Endemisch von: Schluchten des Naturparks Doramas, Gran Canaria

 Beschreibung: Pflanzliche Spezies, die im nationalen Katalog bedrohter Spezies zu den vom Aussterben bedrohten Arten gehört und einen Plan zur Wiederaufforstung benötigt. Die endemische Pflanze kommt ausschließlich auf Gran Canaria vor und wird mit den restlichen Lorbeerwäldern in Verbindung gebracht, die in der feuchtesten und schattigsten Gebirgszone der Insel noch vorhanden sind, wo sie überaus selten zu finden ist. Die Spezies lebt auf 400 bis 800 Metern Höhe an der Nordseite der Insel in Gegenden wie Tilos de Moya oder den Schluchten Barranco Oscuro, Barranco de Azuaje und Barranco de La Virgen im Einzugsbereich des Naturparks Doramas. Sie kann bis zu 80 Zentimeter groß werden. Ihre lanzettförmigen Blätter können bis zu 10 Zentimeter lang werden, und der Blütenstand ist überaus ansehnlich, mit rötlichen oder kupferfarbenen Blüten. Die Pflanze blüht zwischen April und Juni und bringt große Mengen Samen hervor, obwohl diese schwierig keimen. Die Spezies ist für die Wissenschaft und die Medizin von großer Bedeutung.

Holzartige Maiblume

 Wissenschaftlicher Name: „Pericallis hadrosoma”               

 Allgemeiner Name: Holzartige Maiblume

 Familie: „Asteraceae”     

 Gattung: „Pericallis”

 Endemisch von: Tenteniguada – Hoya del Gamonal, Gran Canaria

 Beschreibung: Pflanzliche Spezies, die im nationalen Katalog bedrohter Spezies zu den vom Aussterben bedrohten Arten gehört und einen Plan zur Wiederaufforstung benötigt. Es handelt sich um eine holzartige Pflanze, die bis zu zwei Meter groß werden kann und rosa purpurfarbene Blüten trägt. Es ist eine endemische Pflanze, die ausschließlich auf Gran Canaria vorkommt und in 1.200 bis 1.400 Metern Höhe wächst. Zu ihren Standorten zählen die unzugänglichen Wände von Tenteniguada und Hoya del Gamonal, sehr feuchte Bereiche, Gegenden, die zum Einzugsgebiet des speziellen Naturreservats Los Marteles und zum Naturschutzgebiet Las Cumbres gehören. Die Unzugänglichkeit der Pflanze ist ihre beste Verteidigung. Sie blüht in den Monaten Juni und Juli und ihre Früchte treten im Juli und August zum Vorschein. Die Spezies pflanzt sich durch Ableger fort, denn der Samen hat einen Parasiten, eine Fliegenlarve, („Oedosphenella canariensis”), die zu den endemischen Arten der Kanarischen Inseln gehört.

Holunder

Wissenschaftlicher Name: „Sambucus palmensis”              

 Allgemeiner Name: Holunder

 Familie: „Caprifoliaceae”

 Gattung: „Sambucus”

 Endemisch von: Gran Canaria

 Weitere Vorkommen im: La Palma, La Gomera und Teneriffa

 Beschreibung: Pflanzliche Spezies, die im nationalen Katalog bedrohter Spezies zu den vom Aussterben bedrohten Arten gehört und einen Plan zur Wiederaufforstung benötigt. Es handelt sich um eine der seltensten Pflanzen des Lorbeerwaldes; man findet sie auf den Inseln La Palma, La Gomera, Teneriffa und Gran Canaria. Es sind insgesamt 16 Populationen bekannt, wobei in fünf davon ein Minimum von einer Pflanze existiert. In einer einzigen Population findet man ein Maximum von 79 Pflanzen. Auf Gran Canaria wurden in den vergangenen Jahren lediglich zwei Exemplare gefunden. Die Pflanze weist zahlreiche medizinische Eigenschaften auf: Sie wirkt abführend, harntreibend und kontrolliert Fieberanfälle. David Bramwell definiert sie in seinem Taschenführer „Flora der Kanarischen Inseln” als einen kleinen Strauch bzw. Baum, der über fünf Meter groß wird und fiederteilige Blätter sowie schwarze kugelförmige Früchte aufweist. Die größten Gefahren für die Pflanze gehen von Wanderwegen, Freizeitgeländen und Forstwegen aus. Auch das Weidevieh und Anpflanzungen in der Umgebung können eine Bedrohung darstellen.

Kanarische Zeder

 Wissenschaftlicher Name: „Juniperus cedrus”                     

 Allgemeiner Name: Kanarische Zeder

 Familie: „Cupressaceae” 

 Gattung: „Juniperus”

 Endemisch von: Cedro-Gebirge, Gran Canaria

 Beschreibung: Pflanzliche Spezies, die im nationalen Katalog bedrohter Spezies zu den vom Aussterben bedrohten Arten gehört und einen Plan zur Wiederaufforstung benötigt. Die endemische Pflanze kommt auf den Kanarischen Inseln und auf Madeira vor. Auf den Kanarischen Inseln ist die Spezies zurzeit nur auf den höchsten Bergen von Teneriffa und La Palma sowie auf dem Cedro-Berg anzutreffen, der sich im Westen Gran Canarias befindet. Sie gedeiht in 500 bis 2.000 Metern Höhe. Das aromatische Holz wurde ursprünglich für Tischlerarbeiten genutzt. Dabei ist man sehr verschwenderisch umgegangen und hat die Spezies abgewertet. Aber auch ihr dekorativer Wert wird geschätzt. Sie verbreitet sich durch Samen. Die Population, die am meisten vom Aussterben bedroht ist, befindet sich auf Gran Canaria.

Meeresananas

Wissenschaftlicher Name: „Atractylis preauxiana”

 Allgemeiner Name: Meeresananas

 Familie: „Compositae”    

 Gattung: „Atractylis”

 Endemisch von: Arigana - Gran Canaria

 Weitere Verbreitungsgegenden: Teneriffa

 Beschreibung: Pflanzliche Spezies, die im nationalen Katalog bedrohter Spezies zu den vom Aussterben bedrohten Arten gehört und einen Plan zur Wiederaufforstung benötigt. Es handelt sich um eine endemische Pflanze der Inseln Teneriffa und Gran Canaria, eine Art kleines Gänsefußgewächs mit grauen Blättern, die in den Küstengebieten auftreten, der Ostküste Gran Canarias und im Süden von Teneriffa. Es gibt 15 Populationen, die zwischen 11 und 5.000 Exemplaren zusammenfassen. Auf Gran Canaria kommen die meisten Exemplare in Arinaga vor. Bedroht werden sie durch den Bau des Hafens, wohingegen sie in Teneriffa praktisch ausgestorben sind. Ihre eigene Dispersion, das Weidevieh die Urbanisation des Küstengebietes, extraktive Tätigkeiten und Freizeitbeschäftigungen entlang der Küste machen die wichtigsten Feinde der Pflanze aus. Trotz ihrer seltenen Erscheinungsform, kann man sie dennoch bewundern, da sie in den botanischen Gärten beider Inseln kultiviert wird.

Mutterkraut am Gehweg

 Wissenschaftlicher Name: „Argyranthemum lidii”                

 Allgemeiner Name: Mutterkraut am Gehweg

 Familie: „Asteraceae”     

 Gattung: „Argyranthemum”

 Endemisch von: Naturpark Tamadaba

 Beschreibung: Pflanzliche Spezies, die im nationalen Katalog bedrohter Spezies zu den vom Aussterben bedrohten Arten gehört und einen Plan zur Wiederaufforstung benötigt. Sie tritt allein auf Gran Canaria auf, entlang der Straße zwischen Agaete und San Nicolás de Tolentino, in der Gegend von Andén Verde sowie in der Berggegend Montaña de Amagro. In beiden Fällen handelt es sich um den Naturpark Tamadaba. Es ist eine immergrüne Pflanze, die in den Felsspalten auftritt, welche vom Basalt des Miozäns gebildet worden sind und sich in 200 bis 700 Meter Höhe zum Meer ausrichten. Ihre speichenförmigen Blüten mit weißen Blütenblättern und gelber Blumenkrone blühen zwischen März und April und verbreiten sich über Samen und Ableger. Die Reinigung der Straßengraben an der Straße des Andén Verde und das Vieh beim Weidegang gehören zu den größten Feinden der Pflanze.

Onopordon carduelium

 Wissenschaftlicher Name: „Onopordon carduelium”                     

 Familie: „Asteraceae”     

 Gattung: Onopordon

 Endemisch von: Roque bzw. Risco Grande de Tenteniguada, Gran Canaria

 Weitere Vorkommen im: Kessel Los Marteles und Schlucht Los Cernícalos, Gran Canaria

 Beschreibung: Pflanzliche Spezies, die im nationalen Katalog bedrohter Spezies zu den vom Aussterben bedrohten Arten gehört und einen Plan zur Wiederaufforstung benötigt. Es handelt sich um eine endemische Pflanze der Kanarischen Inseln, die auf 1.250 Metern Höhe in der Umgebung des Felsens Roque bzw. Risco Grande de Tenteniguada, in der Gemeinde Valsequillo; auch am Kessel Los Marteles und in nahe gelegenen Gebieten wie den Höhenlagen der Schlucht Los Cernícalos im Einzugsgebiet des Naturreservats Los Marteles tritt die Pflanze auf. All diese Orte befinden sich in einem Naturschutzgebiet, der geschützten Landschaft Las Cumbres. „Onopordon carduelium” ist ein immergrünes Gras mit leicht gelappten Basaltblättern, das von einem dichten Filz bedeckt wird. Die rosafarbenen Blüten erscheinen im Juni und Juli, Früchte im Juli und August.

Pappelholz von Gran Canaria

Wissenschaftlicher Name:„Pericallis appendiculata”            

 Allgemeiner Name: Pappelholz von Gran Canaria

 Familie: „Asteraceae”     

 Gattung: „Pericallis”

 Endemisch von: Gran Canaria

 Beschreibung: Pflanzliche Subspezies, die im nationalen Katalog bedrohter Spezies zu den vom Aussterben bedrohten Arten gehört und einen Plan zur Wiederaufforstung benötigt. Es handelt sich um einen Strauch aus dem Lorbeerwald, eine endemische Pflanze der Insel Gran Canaria. Die Mutterpflanze wird üblicherweise Mato Blanco genannt und findet sich auch auf Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro. Sie ist nicht vom Aussterben bedroht. Der kleine Strauch mit reinweißen Blüten wächst in schattigen Lebensräumen und ist eine gewöhnliche Pflanze. Nur auf Gran Canaria gedeiht eine Variante preauxiana, die extrem selten und schon fast ausgestorben ist. Bezüglich dieser Pflanze ist der allgemeine Glaube verbreitet, dass die in süßem Wein und Wasser gekochten Stängel Magenprobleme kurieren. Darauf hat auch David Bramwell in seinem Taschenführer „Flora der Kanarischen Inseln” hingewiesen. Die Spezies verbreitet sich im Allgemeinen durch Samen und Wurzelteilung.

Pfefferstrauch bzw. Wild¡tomate

 Wissenschaftlicher Name: „Solanum Iidii”

 Allgemeiner Name: Pfefferstrauch bzw. Wild¡tomate

 Familie: „Solanaceae”    

 Gattung: Solanum

 Endemisch von: Spezielles Naturreservat Los Marteles

 Weitere Vorkommen: Im Botanischen Garten Viera y Clavijo

 Beschreibung: Pflanzliche Spezies, die im nationalen Katalog bedrohter Spezies zu den vom Aussterben bedrohten Arten gehört und einen Plan zur Wiederaufforstung benötigt. Die endemische Pflanze von Gran Canaria weist am Südhang der Insel sechs Populationen auf. Sie gedeihen im Gebiet der Temisas-Schlucht auf 650 Metern Höhe, aber auch auf dem Bergrücken  Lomo de la Cruz im Osten von Temisas, der Schlucht Barranco Hondo, dem Felsmassiv Amurgas und Las Fortalezas de Ansite, Gallegos, Riscos del Sao, auf 375 Metern und im Tirajana-Tal auf 600 Metern Höhe. All diese Gebiete liegen im Einzugsgebiet des speziellen Naturreservats Los Marteles. Es handelt sich um einen Strauch, der an Felshängen und in trockenen Schluchten gedeiht. Lokal kennt man die Pflanze auch unter der Bezeichnung Wildtomate, denn ihre kleinen Früchte erinnern an Tomaten, die allerdings nicht essbar sind. Die Pflanze hat nicht nur einen dekorativen Wert für Gartenanlagen, sondern auch phytochemische Eigenschaften. Sie blüht im Frühling und im Sommer und trägt im Sommer ihre Früchte. Man hatte die Spezies in den 70er Jahren entdeckt, und die existierenden Populationen weisen zwischen sechs und 50 Exemplare auf. Die größte Gefahr geht von den Pflanzenfressern, den Jägern, dem Menschen und der instabilen Bodenbeschaffenheit aus, wo die Pflanze lebt. Man findet sie auch im Botanischen Garten Viera y Clavijo.

Rauschrot von Doramas

 Wissenschaftlicher Name: „Solanum vesperilio dorammae”

 Allgemeiner Name: Rauschrot von Doramas

 Familie: „Asteraceae”     

 Gattung: „Solanum”

 Endemisch von: Gran Canaria       

 Weitere Vorkommen: Teneriffa

 Beschreibung: Pflanzliche Spezies, die im nationalen Katalog bedrohter Spezies zu den vom Aussterben bedrohten Arten gehört und einen Plan zur Wiederaufforstung benötigt. Die auf Gran Canaria und Teneriffa endemische Pflanze gedeiht nur an ganz wenigen Orten und wird stets mit dem Lorbeerwald in Verbindung gebracht. Im Norden von Teneriffa beschränkt sich ihr Vorkommen auf einige wenige Gegenden im Anaga-Wald. Im Landesinneren von Gran Canaria wächst sie in einem Gebiet zwischen Arucas und Moya im Doramas-Wald

Sonnenröschen aus Inagua

 Wissenschaftlicher Name: „Helianthemum inaguae”           

 Allgemeiner Name: Sonnenröschen aus Inagua

 Familie: „Cistaceae”       

 Gattung: Helianthemum 

 Endemisch von: Inagua, Gran Canaria

 Beschreibung: Pflanzliche Spezies, die im nationalen Katalog bedrohter Spezies zu den vom Aussterben bedrohten Arten gehört und einen Plan zur Wiederaufforstung benötigt. Es handelt sich um einen kleinen, emporgerichteten und nicht besonders dicht bewachsenen Strauch mit einer Höhe von 40-60 Zentimetern. In seltenen Fällen kann die Größe bis zu einem Meter betragen. Die endemische Pflanze befindet sich ausschließlich auf Gran Canaria, und man kennt nur eine Population im Landpark Nublo. Diese Population weist zwischen 20 und 30 Exemplare auf und gedeiht auf den Terrassen von Tasarte, an den Spalten und Steilhängen des Berges Montaña de los Hornos, innerhalb des Massivs Inagua, in einem Gebiet mit Gefälle. Man hat hier die mikroklimatischen Bedingungen einer Gegend in 1.200 bis 1.400 Metern Höhe. In der gleichen Umgebung, im integralen Naturreservat Inagua, befindet sich die ebenfalls vom Aussterben bedrohte  Spezies „Helianthemum bystropogophyllum”. Sie unterscheidet sich jedoch durch ihre schmalen Blätter und durch die Form und den Ton ihrer gelben Blüten. Die Pflanze blüht von April bis Mai und trägt ihre Früchte von Mai bis Juli. Bedroht wird sie vom Druck des wilden Weideviehs der Gegend natürlichen Erdrutschen

Stummes Kraut bzw. Küstenhörnchen

Wissenschaftlicher Name: „Lotus kunkelii”                        

 Allgemeiner Name: Stummes Kraut bzw. Küstenhörnchen

 Familie: „Leguminosae”  

 Gattung: Lotus

 Endemisch von: Mündung an der Jinámar-Schlucht, Gran Canaria

 Beschreibung: Pflanzliche Spezies, die im nationalen Katalog bedrohter Spezies zu den vom Aussterben bedrohten Arten gehört und einen Plan zur Wiederaufforstung benötigt. Es handelt sich um eine endemische Pflanze, die exklusiv auf Gran Canaria vorkommt. Die einzige bekannte Population befindet sich an der Flussmündung der Jinámar-Schlucht im Einzugsgebiet des für die Wissenschaft interessanten Bereichs Jinámar. Die Spezies wächst auf Dünen oder äolischen Sedimenten in 15 bis 20 Metern über dem Meeresspiegel. Sie blüht von Winter bis Frühling, obwohl sie manchmal auch noch im Juli in Blüte stehen kann.  Die Blütenblätter sind gelb und werden beim Austrocknen dunkler, bis sie eine dunkelbraun-schwärzliche Farbe annehmen. Sie keimen sehr schnell, obwohl  sich die Pflanzen nur langsam entwickeln.

Tanacetum oshanahanii

 Wissenschaftlicher Name: „Tanacetum oshanahanii”                   

 Familie: „Asteraceae”     

 Gattung: „Tanacetum”

 Endemisch von: Guayedra-Felsen

 Beschreibung: Pflanzliche Spezies, die im nationalen Katalog bedrohter Spezies zu den vom Aussterben bedrohten Arten gehört und einen Plan zur Wiederaufforstung benötigt. Es handelt sich um einen 50 bis 100 cm großen Strauch. Zwischen März und April blüht die Pflanze, ihre Früchte trägt sie im Juni. Sie pflanzt sich mithilfe von Samen und Ablegern fort, wobei sich die Kultivierung als schwierig erweist. Auch handelt es sich um eine Pflanze mit hohem dekorativem und phytochemischem Wert. Die exklusiv auf Gran Canaria endemische Spezies ist nur im Nordwesten der Insel anzutreffen, speziell an den Guayedra-Felsen auf 550 bis 600 Metern Höhe im Einzugsgebiet des Naturparks Tamadaba. Konkret gedeiht sie an den felsigen Böschungen an der Front einer trachytischen Anhäufung von Lavagestein von 40-50 Metern Breite. Sie weist starke Frakturen auf und wird an den oberen und unteren Rändern von Anhäufungen mit Trümmergestein begrenzt. Das Gebiet gehört zum thermosklerophylen Einzugsband und Rand des Lorbeerwaldes. Man muss darauf hinweisen, dass kaum noch 15 ausgewachsene Exemplare von anderthalb Metern Höhe existieren. Zudem ist die Gemeinschaft dem Druck des Weideviehs (Ziegen) ausgesetzt.

Normania nava

 Wissenschaftlicher Name: „Normania nava”                       

 Familie: „Solanaceae”    

 Gattung: Normania

 Endemisch von: Immergrüner Feuchtwald, Gran Canaria

 Weitere Verbreitungsgegenden: Teneriffa

 Beschreibung: Pflanzliche Spezies, die im nationalen Katalog bedrohter Spezies zu den vom Aussterben bedrohten Arten gehört und einen Plan zur Wiederaufforstung benötigt. Die auf den Kanarischen Inseln endemische Pflanze weist zwei bekannte Populationen auf, eine auf Teneriffa im Einzugsgebiet des Landparks Anaga und eine weitere auf Gran Canaria. Man geht jedoch davon aus, dass beide Populationen zurzeit nicht mehr existieren. Es handelt sich um eine seltene Spezies des immergrünen Feuchtwaldes, des Lorbeerwaldes, denn ihre von Webb & Berthelot im Jahre 1845 erstellte Beschreibung wurde in der Natur erst wieder in der Dekade der 70er Jahre im 20. Jahrhundert entdeckt. Es handelt sich um einen Strauch mit klebrigen Blättern und Veilchenblüten, dessen Biologie weitgehend unbekannt ist. Man weiß, dass die Pflanze sonnige Stellen in ihrem potenziellen Lebensraum sucht. Die Spezies ist Teilbestand des Unterwaldes der Formationen im Lorbeerwald. Die letzten Funde wurden an lichten Waldstellen gemacht, in der Nähe oder am Fuße der Steilhänge, in 500 bis 700 Metern Höhe. Von daher glaubt man, dass das progressive Verschwinden der Formationen des Lorbeerwaldes auf beiden Inseln der Grund für das fast vollkommene Aussterben der Pflanze in unserer heutigen Zeit.

Vogelzunge aus Guayedra

 Wissenschaftlicher Name: „Globularia ascanii”                   

 Allgemeiner Name: Vogelzunge aus Guayedra

 Familie: „Globulariaceae”                                                 

 Gattung: Globularia

 Beschreibung: Die Pflanze gehört zu den im nationalen Katalog bedrohter Spezies aufgeführten Arten, die vom Aussterben bedroht sind. Es handelt sich um einen kleinen Strauch mit schlanken Stängeln, einer holzartigen Staude, die sich bis zu 80 cm emporstreckt, dichten Ästen und blassblauen Blüten. Es gibt nur wenige Populationen oberhalb der Felswände von Guayedra, im Nordwesten von Gran Canaria, in einer Höhe von 950 bis 1.000 Metern und innerhalb des Einzugsgebietes des Naturparks Tamadaba. Die endemische Pflanze, die ausschließlich auf Gran Canaria vorkommt, verbreitet sich durch Ableger. Sie gilt als hochdekorative Pflanze für Steinsplitter-Gärten.

Vogelzunge von Tirajana

 Wissenschaftlicher Name: „Globularia sarcophylla”             

 Allgemeiner Name: Vogelzunge von Tirajana

 Familie: „Globulariaceae”

 Gattung: Globularia

 Endemisch von: Tirajana-Tal, Gran Canaria

 Weitere Verbreitungsgegenden: Im Botanischen Garten Viera y Clavijo

 Beschreibung: Pflanzliche Spezies, die im nationalen Katalog bedrohter Spezies zu den vom Aussterben bedrohten Arten gehört und einen Plan zur Wiederaufforstung benötigt. Bei der endemischen Pflanze aus Gran Canaria handelt es sich um ein kleines kriechendes Gänsefußgewächs, das auf einem kleinen Areal der Felswände des Tirajana-Tals in 1.500 bis 1.700 Metern Höhe gedeiht, innerhalb des Naturschutzgebietes von Las Cumbres. Es ist eine sehr seltsame Spezies, die auf einer sehr beschränkten, felsenreichen Fläche neben anderen lokalen endemischen Arten auftritt. Ihre blauen Blüten verleihen ihr einen überaus dekorativen Wert, weshalb sie auch als Schmuckstück der kanarischen Flora beschrieben wird, wie es David Bramwell in seinem Taschenführer „Flora der Kanarischen Inseln” beschreibt. Sie blüht von Juni bis September und trägt im September und Oktober Früchte. Die Verbreitung erfolgt durch Samen. Ihre Hauptfeinde sind die Menschen, vor allem Jäger, die die Klippen zu Fuß durchqueren. Die Spezies wird im Botanischen Garten Viera y Clavijo kultiviert.

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