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| Wichtig: |
| Wenn Sie sehen möchten was unsere Gäste über Gran Canaria zu sagen und zu zeigen haben, dann besuchen Sie die verschiedenen Fotoalben mit einer Vielfalt von Motiven der unbekannteren Seite der Insel, denn es gibt so viel mehr als nur Sonne und Strand ..... |
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| Fotos Gran Canaria von unseren Gästen |
| In diesem Fotoalbum finden Sie Bilder des unbekannten Gran Canaria, Seiten der Insel, die dem Grossteil der Besucher verborgen bleiben. Unsere Gäste haben diese Aufnahmen gemacht, denn Sie erleben Gran Canaria mit unseren Augen und entdecken so auch das ursprüngliche Hinterland. |
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| Lernen Sie Gran Canaria kennen, besuchen Sie und leben Sie die Insel auf unsere Art |
Die Insel Gran Canaria bietet all ihren Besuchern eine umfangreiche landschaftliche Vielfalt und unzählige Mikroklimata an, die sie zu einem der schönsten Urlaubsziele gemacht haben. Diese Merkmale haben auch dazu geführt, dass man Gran Canaria gern mit dem Zusatz „Miniaturkontinent” bezeichnet.
Zwölf Monate lang im Jahr erfreut man sich in allen Ortschaften der Insel an besonders angenehmen Temperaturen. Gleichzeitig kann der Besucher an einem einzigen Tag die Küste aufsuchen und ihre Wärme genießen, in den Mittellagen ein etwas gemäßigteres Klima erleben, durch subtropische Täler und Wälder spazieren, oder schließlich die Gipfelzone erklimmen, die sich im Winter schneebedeckt gibt.
Jeder Winkel von Gran Canaria bietet den Besuchern unendlich viele Möglichkeiten. Die Orografie, die Passatwinde und Meeresbrisen verleihen allen Stellen der Insel einen ganz besonderen Charakter. Den Besuch unseres „Miniaturkontinenten” sollte man mit einem Spaziergang durch die Hauptstadt, Las Palmas de Gran Canaria, einleiten. Den Anfang macht der Stadtstrand Las Canteras. Nach einem Stadtrundgang kann der Besucher zwischen verschiedenen Strecken in der Umgebung und im Inselinneren wählen: Den Norden, mit zwei Routen, den Süden, den Westen und das Zentrum. |
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| Ein bisschen kanarische Geschichte |
Die altkanarische Bevölkerung Gran Canarias lebte hauptsächlich von der Landwirtschaft, während die Viehzucht, das Sammeln von Meeresfrüchten, oder der Fischfang zweitrangig waren. In der Ernährung der ehemaligen Bewohner dieser Insel spielte die Gerste eine Hauptrolle. Hieraus stellten sie gofio (geröstet und zermahlen) her, dem sie auch Weizen und Bohnen hinzufügten. Heute noch sind auf Gran Canaria in zahlreichen Höhlen Speicherkammern zu sehen, in denen die Ureinwohner ihr Korn aufbewahrten.
Die Altkanarier ließen sich hauptsächlich in großen dorfähnlichen Siedlungen nieder. Die größte Bevölkerungsdichte erlebten Gáldar, Telde und Arguineguín. Die Höhlen dienten als Behausung, eine Tradition die bis in die heutige Zeit auf Gran Canaria fortlebt. Andere Behausungen wurden hergestellt, indem man den Boden ausgrub, große Trockensteinblöcke für die Mauern verwendete und die Dächer mit Holz abdeckte. Nach außen hin waren sie rund.
Gran Canaria verfügt über ein breitgestreutes Netz an Informationsbüros für Touristen, die in sämtlichen Städten und Gemeinden der Insel anzutreffen sind. In den Büros wird der Besucher über unsere Kultur, unsere Gepflogenheiten, sehenswerte Orte, etc. umfassend informiert. |
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| Die altkanarische Gesellschaft |
Ein wesentliches Kennzeichen der altkanarischen Gesellschaft war ihre hierarchische Struktur. Zum einen gab es die Adeligen mit erblich erworbenen Ämtern und Entscheidungsbefugnis in Bereichen wie der politischen Verwaltung und Wirtschaft. Außerdem waren sie Land- und Viehbesitzer. Die Bauern bekamen von den Adeligen gegen Abgabe eines Teils ihrer Erzeugnisse oder aufgrund ihrer Dienste Land und Vieh gestellt. Der guanarteme, das absolute Oberhaupt der altkanarischen Gesellschaft, teilte sein „Revier" mit dem faycán, der zweitwichtigsten Figur der Urbevölkerung Gran Canarias, der für die religiösen Rituale und die Gewerbe zuständig war. Acorán war die höchste Gottheit der Inselbewohner, ihr galten die Opfergaben. Harimaguada war eine weibliche Figur aus dem Adel, die seit ihrer Kindheit darauf vorbereitet wurde, die Aufgaben mit dem faycán zu teilen.
Auf Gran Canaria befindet sich das prächtigste kulturelle und künstlerische Gefüge des gesamten Archipels. Allen voran seien die Fundstellen mit Felsmalereien in verschiedenen Höhlen erwähnenswert, wie beispielsweise die Cueva Pintada in Gáldar, welche mit geometrischen Motiven dekoriert wurde. Als Grundlage wurden Quadrate, Dreiecke und Kreise in rötlichen, ockerfarbenen und weißen Farben aufgetragen, die an Entwürfe auf ausgegrabenen Keramikobjekten und Siegeln erinnern. Es sind eben diese Motive, die das Kunsthandwerk von Gran Canaria kennzeichnen. Die Altkanarier waren auch berühmte Kunsthandwerker. Ihre Techniken und eingesetzten Mittel sind bis in die heutige Zeit überliefert worden. Für ihre Kreationen verwendeten sie hauptsächlich Lehm. Außer Haushaltsgegenständen und Idolfiguren wie dem Ídolo de Tara, stellten sie auch die unter dem Namen pintadera canaria bekannten Siegel oder Stempel her, die sie mit besagten geometrischen Zeichnungen schmückten.
Die Steinhauerkunst, die Messeranfertigung, die Holzschnitzerei oder das Spinnen erweitern die lange Liste der Kunstfertigkeiten dieses kulturellen Legats, das heutzutage durch die Bevölkerung Gran Canarias entweder erhalten geblieben oder wieder aufgenommen worden ist. |
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